Letter

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Mitteilungsblatt der Akademie der bildenden Künste Wien


MITTEILUNGSBLATT | NR. 01/11
Akademie der bildenden Künste Wien

1010 WIEN | SCHILLERPLATZ
STUDIENJAHR 2010 | 11

Ausgegeben anlässlich des Rundgangs
SONDERINFORMATION 



Liebe Besucher_innen des Rundgangs, liebe Studierende und zukünftige Bewerber_innen,

Wir möchten Euch zum Rundgang 2011 herzlich willkommen heißen und gratulieren Euch für Euer Interesse an unserer Institution bzw. für Eure Entscheidung, hier unter hochbegabten Kolleg_innen studieren zu wollen. Falls ihr bereits aus hunderten Bewerber_innen ausgewählt wurdet und hier studiert – gut gemacht! Ihr habt es (fast) geschafft!

Aus dem Umstand, dass ihr euch bereits hier befindet, ist zu schließen, dass ihr priviligiert genug seid, aber bitte beachtet die Unterscheidung zwischen EU und Nicht-EU-Bürger_innen. Falls ihr keine EU-Bürger_innen seid, musstet Ihr ja schon vorab für ein Visum in Euren Heimatländern ansuchen, musstet nachweisen, dass Ihr, Eure Eltern, Großeltern oder Verwandten über ausreichend Geldmittel verfügen, und dass euch prächtige Zukunftsaussichten in Eurem Heimatland gesichert sind und es deshalb nicht nötig habt, hier um Asyl anzusuchen.

Als ein Willkommensgeschenk wollen wir Euch hiermit über das zukünftige Prozedere informieren, das Ihr durchlaufen müsst, um erfolgreiche Künstler_innen zu werden. Vorab bitten wir um Entschuldigung, dass wir aufgrund von Budgetkürzungen nicht früher Bescheid geben konnten. Bitte werft es dem Ministerium, der Regierung, dem neo-liberalen globalen Kapitalismus oder dem Allmächtigen vor, falls Ihr gläubig seid. Es waren nicht wir.


SCHMUCKSTÜCKE ZUM STUDIEREN

Bitte erschreckt nicht wenn Ihr zum ersten Mal das Hauptgebäude am Schillerplatz – unser historisches Juwel der imperialen österreichischen Architektur – betretet. Was Ihr am Boden der Aula seht, sind keine Hakenkreuze. Trotz Anstrengungen von Gruppen an dieser Institution, die sich anhand von Recherchen, Interventionen und Forderungen bemühen, uns mit unserer Geschichte zu konfrontieren, sind es ohne Zweifel nur Ornamente. Falls Ihr darin trotzdem weiter Hakenkreuze seht, reißt Euch zusammen. Ihr leidet mit hoher Wahrscheinlichkeit unter Verfolgungswahn!

ALLES, WAS IHR WISSEN MÜSST

Falls Ihr es geschafft habt, euch auf unserer Webseite zu informieren, Bravo! Nun ist es an der Zeit, Euch unserem bürokratischen Team zu stellen. Wie in allen anderen österreichischen Institutionen sind ebenso in der Akademie der bildenden Künste einwandfreie Deutsch-Kenntnisse ein Muss. Falls Ihr dies nicht beherrscht, macht uns einen Gefallen und nehmt jemanden mit, vorzugsweise ein_e weiße Österreicher_in, die hier geboren und aufgewachsen ist. Jemand also, der_die Eure Defizite ausgleicht, österreichische Standards erfüllt und für Euch sprechen kann, um positive Antworten auf Eure Fragen zu erwirken. Andernfalls solltet Ihr Euch im Klaren sein, daß wir uns nicht mit Euch befassen werden. Wir haben Euch gewarnt!

Nahezu alle unsere Lehrveranstaltungen werden in Deutsch abgehalten, darüber könnt Ihr euch im deutschsprachigen Teil unserer Webseite informieren. Wir versprechen, dass wir den englischsprachigen Teil bald aktualisieren werden. Es ist keinesfalls so, dass es uns egal wäre, vielmehr wollen wir die Dinge für Euch vereinfachen: Die Informationen, die nicht übersetzt sind – z.B. über die Hochschüler_innenschaft, Sozialstipendien oder Projektförderungen – sind einfach nicht relevant für Euch.



EUER BEITRAG ZUR AKADEMIE


Nicht-EU-Bürger_innen müssen wir außerdem leider mitteilen, dass Ihr Studiengebühren zahlen müsst, aber es ist etwas, worauf Ihr Stolz sein solltet. Ihr trägt damit dazu bei, den laufenden Betrieb in dieser Institution aufrecht zu erhalten. Ein erheblicher Teil Eurer Studiengebühren wird in Form von Projektförderungen und Subventionen Kolleg_innen helfen, ihre kulturellen und künstlerischen Produktionen durchzuführen. Dafür wollen wir uns aus tiefstem Herzen bedanken. Dank Euch werden viele junge, talentierte Künstler_innen in der Lage sein, ihre Projekte zu realisieren, welche schließlich die Kennzeichnung “gefördert von der Akademie der bildenden Künste Wien” tragen werden. Jedes Mal, wenn wir das lesen, werden wir an Euch denken. Wenn etwas von der Akademie gefördert wird, könnt Ihr also sicher sein, Teil davon gewesen zu sein. Danke für diese Solidarität. Wir sitzen alle im selben Boot, aber jemand muss es eben anschieben.

UNAUFHÖRLICHE ÄNDERUNGEN

Achtung – was Euer Student_innenvisum angeht! Ihr solltet immer auf der Hut sein, da in Österreich die Aufenthaltsgesetze ständig geändert werden. Leider gibt es an der Akademie keine Stelle, die Euch diesbezüglich Informationen geben oder Euch unterstützen kann, falls z.B. Sprachbarierren auftreten.

Das bedeutet aber nicht, dass wir uns keine Sorgen um Euch und Eure Lebensverhältnisse machen. Der österreichische Staat und wir wollen vermeiden, dass Eure kreative Energie an zu viel Lohnarbeit leidet. Deswegen wollen wir Euch mitteilen, dass alle Studierenden arbeiten können, jene mit Studierendenvisa aber nur als geringfügig Beschäftigte. Noch besser: es wird nur eine begrenzte Anzahl an Arbeitserlaubnissen ausgestellt. Das bedeutet natürlich, dass Euer Aufenthalt in Österreich nicht ausschließlich durch eine solche Lohnarbeit bestritten werden kann! Ihr werdet Euch nicht selbst erhalten, Eure Miete und alles Andere zahlen können, aber wir sind absolut sicher, dass eure reichen Verwandten aushelfen werden. Merkt euch auch, dass eure Lohnarbeit keineswegs Euer Studium einschränken darf. Die Nicht-Einhaltung dieser Regulierungen kann zu Eurer Abschiebung aus Österreich führen!

Glaubt Ihr an Wunder? Wahrscheinlich solltet Ihr. Als geringfügig Beschäftigte mit einer Einkommensobergrenze von 4488 Euro im Jahr müsst Ihr jährlich den zuständigen Behörden einen Betrag von 8000 Euro auf Eurem Konto vorweisen. Falls Ihr die Summe von jemandem ausleihen wollt, sollte es jemand sein, der/die Euch das Geld über einen längeren Zeitraum leihen kann. Die Behörde könnte von Euch für die Kontoauszüge der letzten Monate einfordern.

Immer noch Probleme? Wir haben die Lösung für Euch. Heiratet eine_n EU-Bürger_in, findet Arbeit, spart Geld, meidet die Polizei, lernt Deutsch und kommt und versucht es dann wieder.


Und ab jetzt bitte Alles auf Deutsch.

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Letter from the Academy

BULLETTIN | NR. 01/11
Academy of Fine Arts of Vienna

1010 VIENNA | SCHILLERPLATZ
ACADEMIC YEAR 2010 | 11

Issued on the occasion of the Open Days 2011
EXTRAORDINARY EDITION

Dear visitors of the Rundgang, students and future applicants,

We warmly welcome you to the Rundgang 2011. We would like to congratulate you for your interest in our institution as well as your decision to apply to study here amongst highly gifted colleagues. If you have already been selected among hundreds of others and are a student: well done, you (almost) made it!

As you are already here, you must be privileged enough, but note the distinction between EU and non-EU citizens. If you are a non-EU citizen, you must have applied for a visa in your home country, proven that your parents, grandparents or relatives possess enough money, have future prospects back in your native country and have no need to ask for asylum.

As a welcome gift, we would like to inform you about the future procedures and inconveniences you have to go through in order to become a successful artist. We apologise for not having informed you earlier due to budgetary constraints. Please blame the Ministry, the government, neo-liberal global capitalism or the Almighty One if you are a believer. It was not us.

JEWELS TO STUDY

During your visit to the main building at Schillerplatz, our historical jewel of imperial Austrian architecture, don’t be afraid. What you see on the floor of the auditorium are not swastikas. Despite the work of groups in this institution, making efforts to confront us with our history through research, interventions and demands, they are unquestionably ornaments. If you do see swastikas after all, check yourself; you are probably just being paranoid.

ALL YOU NEED TO KNOW

If you have managed to collect information from our website, congratulations! Now it’s time to face our bureaucratic team. At the Academy, like at every other Austrian institution, proper German is essential. If you are not able to speak it, do us a favour and take someone with you. Preferably a born and bred white Austrian, someone that compensates for your deficiencies, someone that fulfils Austrian standards, someone that can speak out for you in order to get positive answers. Otherwise, be aware of the fact that you are not going to be addressed at all. We have warned you!

Almost all of our lectures are given in German, and so are the readings in most courses. You can read about this in the German part of the website. We promise to update the English part soon. It is not that we don’t care, we just like to keep things easy for you: the information that has not been translated – such as the Student Union, social scholarships and project funding is simply not relevant to you.

YOUR CONTRIBUTION TO THE ACADEMY

We are very sorry that you as a non-EU citizen have to pay tuition fees, but it is something to be proud of as you are contributing to the operation of this institution, and your money partially goes towards benefitting your colleagues, to their cultural and artistic production; via project funding and subventions. Thanks to you, many young talented artists will be able to end their projects with the signature “Supported by the Academy of Fine Arts Vienna”. Each time we read one of these statements, we will be thinking of you. From the bottom of our hearts and the top of our wallets, we thank you for your solidarity. We are all in the same boat, but someone has to push it.

EVER-CHANGING RULES

Attention! Upon receiving your student visa approval be sure to regularly check migration laws, as they are constantly changing. Unfortunately, we do not have an office that can provide you with information and assist you in the case of language barriers.

However, that does not mean that we are not interested in you and your living conditions. The Austrian state and we care about work not taking over your creative time. Therefore, we are happy to share with you that all students can work, but those who hold a student visa can only work as a minimal-income worker. Even better, the number of work permits is limited. That of course means that your stay in Austria cannot be financed exclusively by such employment! You will not be able to be self-sufficient and pay your rent and everything else, but we are sure your rich relatives can help you. Also note that your work must not compromise your studies. Non-compliance with these regulations may lead to your expulsion from Austria!

Do you believe in magic? You probably should. With your minimal-income job of 4,488 Euros per year, you must prove that you have 8,000 Euros in your bank account. If you are thinking about borrowing it from somebody, make sure that they lend it to you in advance as the authorities could ask for your bank records from the last few months.

Still having problems? We have a solution for all of you. Marry an EU citizen, find a job, save money, avoid the police, learn proper German, then come back and try again.

Und ab jetzt bitte alles auf Deutsch.

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Antrag an das Rektorat

Ag Migration und Antirassismus, the darker side of the academy, Emanzipatorische Interventionen als künstlerische Strategie Akademie der bildenden Künste Wien Lehargasse 8, 1060 Wien

An den Rektor der Akademie der bildenden Künste Wien Stephan Schmidt-Wulffen Schillerplatz 3, 1010 Wien

Betreff: Antrag für die Abschaffung von diskriminierenden und rassistischen Strukturen von Studierenden aus Nicht-EU-Staaten an der Akademie der bildenden Künste Wien und die Schaffung einer Stelle für ihre Beratung und Unterstützung

Wien, am 20. Januar 2010

Sehr geehrter Rektor Stephan Schmidt-Wulffen!

Migrant_innen aus Nicht-EU-Staaten werden in Österreich auf verschiedenen Ebenen der Gesellschaft massiv diskriminiert, dazu gehört ebenso der Bildungsbereich. Vom rassisti- schen Aufenthaltsrecht mit sich ständig verschärfenden Regelungen und Verwaltungspraxen über den Ausschluss aus dem Arbeitsmarkt und Stipendiensystem bis zum allgegenwärtigen Alltagsrassismus, von undurchschaubaren und langwierigen Einschreibungsverfahren bis zur Erhebung von Studiengebühren manifestieren eine ganze Reihe an Maßnahmen die rassis- tische Zweiteilung des Bildungssystems und den Umgang mit Studierenden aus Nicht-EU- Staaten als Studierende zweiter Klasse.

In der Akademie der bildenden Künste Wien setzen sich eine Reihe von Einrichtungen wie der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen oder das Referat für Internationales der österrei- chischen Hochschüler_innenschaft sowie eine Vielzahl von selbstorganisierten Gruppen und Individuen mehr oder weniger fokussiert mit rassistischen Diskriminierungen auseinander.

Nichts desto trotz bildet die Akademie als eine – in der Selbstdarstellung – kritische und fort- schrittliche Bildungsinstitution in der rassistischen Realität, die diese Studierenden zu bewäl- tigen haben, keine Ausnahme. Studierende aus Nicht-EU-Staaten müssen – im Gegensatz zum Großteil ihrer Kolleg_innen – Studiengebühren bezahlen und damit zumindest teilweise den laufenden Betrieb der Institution mitfinanzieren, obwohl an vergleichbaren Bildungseinrich- tungen interne Regelungen zur Rückerstattung der Studiengebühren durchgeführt werden, die diese rassistische Zweiteilung der Studierenden umgehen.

Sie sind zunehmend auf die informelle Hilfeleistung von engagierten Mitarbeiter_innen der Institution, die weder dazu ausgebildet noch dafür bezahlt werden, oder auf eigene Netzwerke von Freund_innen und Kolleg_innen angewiesen, wenn sie Rat und Hilfe zur Bewältigung aller bürokratischer Hürden suchen, die ihnen im Laufe ihres Studiums fortwährend in den Weg gestellt werden.

Alles in allem existiert an der Akademie der bildenden Künste Wien keine einzige offizielle Einrichtung, die sich auf diese Thematik konzentriert, über genügend Wissen dazu verfügt und den betroffenen Studierenden beratend und unterstützend zur Seite steht.

Eine Einrichtung, welche

Studierende aus Nicht-EU-Staaten während des Aufnahmeprozesses und ihres Studiums in rechtlichen Fragen berät,

sie darüber hinaus u.a. im Rahmen von Informationsveranstaltungen mit Institutionen vernetzt, welche Rechtshilfe für Migrant_innen anbieten,

die aktuellsten Informationen bezüglich Aufenthalt und Studium sammelt und in verschiedenen Sprachen weitergibt,

die Studierenden in ihrer Kommunikation mit den Behörden unterstützt, sie mit Gruppen innerhalb der Akademie vernetzt, welche anti-rassistische und anti-diskriminatorische Praxen betreiben,

und als erste Anlaufstelle für Studierende bei rassistischen Diskriminierungen fungiert.

Hiermit stellen wir den Antrag für die Einrichtung einer entsprechenden Stelle für die Bera- tung und Unterstützung von Studierenden aus Nicht-EU-Staaten. Darüber hinaus fordern wir die Abschaffung von diskriminierenden und rassistischen Strukturen an der Akademie der bildenden Künste Wien – im ersten Schritt durch eine neue Regelung bezüglich Studienge- bühren, welche alle Studierenden gleichstellt. Wir hoffen, dass Ihnen Maßnahmen zu Antidis- kriminierung ein ebenso dringendes Anliegen sind wie uns und Sie unseren Antrag umgehend positiv bescheiden werden.

Hochachtungsvoll, Ag Migration und Antirassismus the darker side of the academy Emanzipatorische Interventionen als künstlerische Strategie

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Petition to the Rectorate

To the
Rector of the Academy of Fine Arts Vienna
Stephan Schmidt-Wulffen
Schillerplatz 3
1010 Wien

Subject: Request for the abolition of discriminatory structures against students from non-EU countries at the Academy of Fine Arts Vienna and the establishment of a facility for their advice and support in the budget year 2011

Dear Rector Stephan Schmidt-Wulffen,

Migrants from non-EU countries are heavily discriminated against on different levels of society in Austria, including the education sector. Ranging from non-transparent and long-lasting registration processes to the racist residence right with its intensified regulations and administrative practices; from the exclusions from the labour market and scholarship system to the charging of tuition fees; extending to ubiquitous everyday racism. These are all measures that manifest the racial division in the education system with the outcome of students from non-EU countries being treated as second-class.

In the Academy of Fine Arts Vienna, there are facilities that focus more or less on dealing with issues of racial discrimination, such as the Working Group for Equal Opportunities or the International Office of the Austrian Students Union along with a variety of self-organised groups and individuals. Regardless, the Academy as – according to how it represents itself – a critical and progressive educational institution, is no exception in the racist reality that students have to cope with.

Non-EU students – unlike the majority of their colleagues – have to pay tuition fees, and at least partially co-finance the ongoing operation of the institution, although at comparable institutions there are internal arrangements for the reimbursement of tuition fees in order to overcome these racist divisions between students.

More and more, students from non-EU countries depend on the informal assistance of dedicated staff members from the institution who are not skilled nor paid for it, or on their own networks of friends and colleagues when seeking help and advice in order to deal with all of the bureaucratic hurdles that they have to face in the course of their studies.

All in all, not a single official facility exists at the Academy of Fine Arts Vienna that concentrates on this topic and possesses enough knowledge in order to stand by the affected students as an advisory and supportive capacity.

A facility which:

Gives legal advice to students from non-EU countries during their application process and during their studies,

provides a network with institutions that offer legal assistance to migrants e.g. through informative events,

collects the latest information about the regulations concerning residence and studying in Austria and circulates it in different languages,

supports the students in their communication with the authorities, networks with groups within the Academy that push for anti-racist and anti-discriminatory practices,

and will be the first point of contact for students affected by racist discrimination.

We hereby make an application for the establishment of a designated facility for advice and support for students from non-EU countries. We demand the abolition of discriminatory structures at the Academy of Fine Arts Vienna – starting with a new tuition fee system, which is equal for all students. We hope that these anti-discriminatory measures are as urgent a matter for you as they are for us, and that you will promptly implement our requests.

Yours sincerely

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